Passwort Figaro

 

Leon Föhn ist ein richtiger Computer-Freak. Statt für seine Prüfungen zu lernen misst er sich mit seiner Nachbarin Zoe in immer verrückteren Videogames, ganz zum Unmut seiner Eltern. Als sich dann die Mutter vorübergehend nach Italien verabschiedet und der Grossvater überraschend in Leons Zimmer einzieht, muss Leon in der Stube hausen; direkt neben dem Internetanschluss. Für den Teenager gibt es nun kein Halten mehr. Und es gelingt ihm tatsächlich, ein verbotenes Spiel herunterzuladen, bei welchem man eine Bank Hacken und für sich selber Geld anlegen kann. Alles natürlich nur virtuell. Oder doch nicht?

Plötzlich tauchen nicht nur grössere Geldsummen auf, sondern auch die Polizei. Für Leon und seine Komplizen wird es unangenehm, die Schlinge zieht sich immer mehr zu. Doch unverhofft kann die brenzlige Situation in letzter Minute entschärft werden. Und gewisse Familienmitglieder zeigen sich von einer ganz anderen, verblüffenden Seite.

 

„Passwort Figaro“ besticht durch seine Aktualität. Hier reichen sich nicht nur Figuren, sondern sich digitale Möglichkeiten virtuell die Klinke in die Hand. Und die verblüffende Wendung des Stücks gegen den Schluss ist nicht nur überraschend, sondern auch, generationsübergreifend, stimmig.

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